Häufig gestellte Fragen

Wie läuft eine Reittherapie-Einheit ab?

Wir starten immer damit zu schauen, wie es dir oder deinem Kind an diesem Tag geht. Danach entscheiden wir gemeinsam, was guttut: Arbeit am Boden, Zeit auf dem Pferd, Übungen, Spiele oder ruhige Sequenzen. Jede Einheit ist anders und richtet sich nach den aktuellen Bedürfnissen.

Braucht man Vorerfahrung mit Pferden?

Nein. Die meisten kommen ohne Erfahrung. Alles, was wir machen, erkläre ich Schritt für Schritt.

Für wen eignet sich Reittherapie?

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – auch mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen. Viele meiner Klient:innen haben z. B. Entwicklungsverzögerungen, ADHS, Autismus, Ängste, Belastungen oder motorische Einschränkungen. Wichtig ist nur, dass der Kontakt mit dem Pferd möglich und sicher ist.

Finden die Stunden immer auf dem Pferd statt?

Nein. Manche Menschen profitieren am meisten von der Bodenarbeit. Andere brauchen die Bewegung auf dem Pferd. Wir entscheiden das jedes Mal neu.

Wie lange dauert eine Einheit?

In der Regel 30–60 Minuten, je nach Zielsetzung und Belastbarkeit.

Kann man bei mir eine Probestunde machen?

Ja, ein erstes Kennenlernen ist jederzeit möglich. Dabei schauen wir, ob Mensch und Pferd gut zueinander passen.

Werden die Kosten von Krankenkassen übernommen?

In der Regel nicht. Die Reittherapie ist eine private Leistung. Bei manchen Einrichtungen oder Förderstellen kann eine Unterstützung beantragt werden.

Dürfen Eltern oder Begleitpersonen dabei sein?

Ja. Manche Kinder brauchen ihre Bezugsperson in der Nähe, andere arbeiten besser ohne Publikum. Wir sprechen vorher ab, was am sinnvollsten ist.

Wie sicher ist die Therapie?

Die Einheiten finden in einem geschützten Rahmen statt. Das Pferd ist sorgfältig ausgebildet und an die Arbeit mit Kindern und Erwachsenen unterschiedlichster Bedürfnisse gewöhnt.